LASIK - die weltweit am häufigsten verwendete Methode

Bei LASIK wird zunächst ein Schnitt im Hornhautgewebe parallel zur Hornhautoberfläche geführt. Dieser Schnitt separiert einen Hornhautlappen (flapp) und kann durch ein mechanisches Schneidegerät (LASIK) oder durch ein Laserschneidegerät (FemtoLASIK) durchgeführt werden. Nach Aufklappen des Hornhautlappens ist das eigentliche Hornhautgewebe dem Abtrag durch den Laserstrahl zugängig. Heutzutage wird der Hornhautlappen praktisch nur mehr mittels Femtosekunden Laser (Femto LASIK) geschnitten. Da der Hornhautlappen nicht mehr anwächst ist die Hornhaut biomechanisch nicht nur durch den Laserabtrag, sondern zusätzlich durch den Hornhautlappen geschwächt. Dies kann bei LASIK im Gegensatz zu PRK/LASEK gelegentlich zu entsprechenden Langzeitkomplikationen führen. Obwohl bei korrekter Indikationsstellung die Häufigkeit einer solchen Komplikation nicht sehr hoch ist, kann sie trotzdem auch bei scheinbar LASIK-tauglichen Augen auftreten. Die Indikationsstellung und die richtige Einschätzung der klinischen Situation durch einen erfahrenen Spezialisten ist bei LASIK daher extrem wichtig.

Im Folgenden sehen Sie den Ablauf der LASIK Behandlung:

(C) A. Daxer

Danach wird der so geschnittene Hornhautlappen (flap) angehoben und umgeklappt, sodaß das tiefere Hornhautgewebe für die eigentliche Laserbehandlung freigelegt wird.
(C) A. Daxer

Anschließend erfolgt die eigentliche Laserbehandlung, bei der mittels Excimer Laser das tiefe Hornhautgewebe entsprechend den zu korrigierenden Dioptrien abgetragen wird.
(C) A. Daxer

Danach wird der flap wieder zurückgeklappt.
(C) A. Daxer

Auf diese Weise wird die Krümmung der Hornhautoberfläche entsprechend der gewünschten Dioptrienänderung erreicht.
(C) A. Daxer