PRK/LASEK - Kurzsichtigkeit bis 8 Dioptrien.

Dabei handelt es sich um eine Laseroperation wo das Gewebe nur an der Oberfläche des eigentlichen Hornhautgewebes abgetragen wird. Es ist die absolut sicherste und effektivste Laser-Behandlungsmethode. Diese hohe Sicherheit erkauft sich der Patient allerdings dadurch, dass in der ersten Nacht nach der Operation Schmerzen auftreten können. Der Patient bekommt dazu jedoch nach dem Eingriff Schmerzmittel und Augentropfen mit.

Der Eingriff wird ambulant, unter lokaler Betäubung mit Augentropfen völlig schmerzfrei durchgeführt.

Das folgende Bild zeigt eine normale, unbehandelte Hornhaut. Die Hornhaut ist die vordere, durchsichtige Wand des Auges und besteht aus dem eigentlichen Hornhautgewebe das von einer dünnen Zellschicht, Epithel genannt, bedeckt ist. Dieses Epithel ist sehr regenerationsfähig, sodaß es selbst bei vollständiger Entfernung nach ca. 3 Tagen wieder vollständig nachgebildet wird. Das eigentliche Hornhautgewebe muss vor dem Laserabtrag vom Epistel freigelegt werden.

(C) A. Daxer

Am Beginn der LASEK Behandlung wird das Epithel für ca. 30 Sekunden einer schwache Alkohollösung ausgesetzt.
C) A. Daxer

Das so präparierte Epithel wird nun über dem eigentlichen Hornhautgewebe zur Seite geschoben.
C) A. Daxer

Anschließend wird ein oberflächlicher Teil des freigelegten Hornhautgewebes mittels Laserstrahl abgetragen.
(C) A. Daxer

Dies führt zu einer Änderung der vorderen Hornhautkrümmung, die so ausfält das die gewünschte Dioptrienkorrektur erreicht wird.
(C) A. Daxer

Anschließend wird die Hornhautoberfläche wieder mit dem Epithel geschlossen.
(C) A. Daxer