Keratokonus und Behandlung

Als Keratokonus bezeichnet man eine Erkrankung der Hornhaut, die durch eine Verdünnung und meist irreguläre Vorwölbung der Hornhaut gekennzeichnet ist. Keratokonus führt meist zu einer erheblichen Sehverschlechterung.

Im folgenden Beitrag berichtet ein junger Mann der an Keratokonus leidet über die Erkrankung aus seiner Sicht und ich über die moderne Behandlung des Keratokonus.

 

Ich empfehle folgendes Behandlungsschema:

1. Wenn in einem frühen Stadium der Erkrankung die Brillensehschärfe noch sehr gut ist und es zu einer Progression der Erkrankung kommt: Crosslinking oder CISIS(MyoRing).

2. Wenn der Patient keine volle Brillensehschärfe mehr hat und/oder der Patient keine Brille oder Kontaktlinsen tragen kann oder will: CISIS (MyoRing).

3. Wenn CISIS nicht mehr möglich ist da die Hornhautdicke schon unter 350 Mikrometer ist: Hornhauttransplantation.

Die MyoRing Behandlung kann in sehr vielen Fällen wo die Sehschärfe bereits reduziert ist sowohl Kontaktlinsen und besonders die Hornhauttransplantation ersetzen.

Was zahlt die Krankenkasse?

Leider zahlen die gesetzlichen Krankenkassen für diese fortschrittlichste Behandlung meist nicht. Lediglich Zusatzversicherungen und die Bauernkrankenkasse zahlen meistens. Lediglich Operationen mit Ringsegmenten (Keraring, Intacs) die heutzutage als veraltet betrachtet werden müssen werden in einigen öffentlichen Krankenhäusern gratis durchgeführt.

Das folgende Video über die Sendung Bürgeranwalt im ORF zeigt die Auseinendersetzung eines Patienten mit der Salzburger Gebietskrankenkasse die dem Patienten mit den vergleichsweise veralteten Ringsegmenten (Intacs, Keraring) in einem öffentlichen Krankenhaus bezahlen würde, aber nicht die moderne und effektive CISIS / MyoRing Behandlung.

 

Weitere Informationen zu modernen Behandlungsmöglichkeiten des Keratokonus finden Sie unter

www.cisis.com