Univ.-doz. Dipl.-Ing. Dr. Albert Daxer

"Mein Traum war es immer als selbstständiger Augenarzt auf höchstem internationalen Niveau für meine Patienten tätig zu sein!"

Ausbildung als Physiker und Facharzt für Augenheilkunde

Nach meiner Ausbildung als HTL-Ingenieur für elektrische Nachrichtentechnik und Elektronik war ich kurz in der Industrie tätig und begann dann das Studium der Technischen Physik an der Technischen Universität Wien, das ich als Dipl.-Ing. (TU) erfolgreich abgeschlossen habe. Das dann folgende Studium der Medizin an der Universität Wien schloss ich mit dem Doktorgrad der gesamten Heilkunde (Dr.med.univ.) ab. Parallel zum Medizinstudium war ich in verschiedenen Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen als Physiker tätig. Meine Facharztausbildung für Augenheilkunde und Optometrie erhielt ich an der Universitätsklinik für Augenheilkunde der Medizinischen Universität Innsbruck, wo ich auch habilitiert bin und als Univ.-Doz. die Lehrbefugnis für das Fach Augenheilkunde inne habe.

Augenarzt Dr. Albert Daxer: Kompetenz und Erfahrung

Als international führender Spezialist für Keratokonus und Augenlaser Chirurgie und mehr als 20 Jahren Erfahrung als Forscher und Praktiker, biete ich meinen Patientinnen und Patienten Behandlungen nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens an. Wegen meiner Vorbildung als Physiker war ich bereits in den 90er Jahren, damals noch als Assistent in Facharztausbildung, einer der ersten Augenlaser Spezialisten in Österreich und zuständig für die Behandlung von Fehlsichtigkeiten an der Universitätsklinik Innsbruck, wo ich Laserbehandlungen federführend betrieb. 


Seit dem Jahre 2000 bin ich in Ybbs/Donau als Facharzt für Augenheilkunde in meiner Ordination mit allen Kassen niedergelassen. Ich bin dort auch operativ im Bereich der Chirurgie des vorderen Augenabschnittes, Keratokonus sowie der Augenlaser Behandlung bei Fehlsichtigkeit und anderen Erkrankungen tätig. 


Seit 2003 betreibe ich mit 6 weiteren Kollegen das Augenlaser Zentrum in Wels, das eines der führenden Augenlaser Zentren in Österreich ist. Wir arbeiten dort stets mit der neuesten und modernsten Technologie 


Im Jahre 2014 habe ich das internationale CISIS Keratokonus Zentrum in Wels und 2017 in München gegründet (www.cisis.com). Hier wird für Patienten, die an Keratokonus leiden, die modernste und effektivste Therapie zur Sehverbesserung angeboten - ein Angebot, das mittlerweile Patienten aus der ganzen Welt nutzen. 


Wo meine Keratokonus Patienten herkommen

Im Rahmen meiner internationalen Aktivitäten vermittle ich mein Spezialwissen über die moderne Behandlung von Hornhaut-Erkrankungen, insbesondere des Keratokonus, mittels Schulungen und Vorträgen weltweit an Augenärzte.

Dr. Albert Daxer: Wissenschaft und Forschung

Meine wissenschaftlichen Arbeiten umfassen alle Gebiete der Augenheilkunde mit einem Schwerpunkt auf Augenlaserbehandlung, Hornhautchirurgie und Keratokonus. Als Spin-off meiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Universitätsklinik Innsbruck habe ich im Jahre 2003 das Forschungs- und Entwicklungsunternehmen DIOPTEX zur Entwicklung neuer und effektiverer Verfahren zur Behandlung des Keratokonus und besonderer Formen von Kurzsichtigkeit gegründet. Diese Aktivitäten wurden durch das Seed Financing Programm des AWS (Austria Wirtschaftsservice) und durch den Österreichischen Forschungsförderungsfonds unterstützt.


Das Ergebnis ist die CISIS / MyoRing Technologie, die derzeit sicherste und effektivste Behandlungsmethode bei Keratokonus und komplizierten Fehlsichtigkeiten. Mit dieser besonderen Behandlungsform kann in sehr vielen Fällen eine belastende Hornhaut-Transplantation vermieden werden und man kann hervorragende Ergebnisse erzielen. In den vergangenen 10 Jahren wurden weltweit über 10.000 derartige Behandlungen erfolgreich durchgeführt. Ich selbst habe in dieser Zeit ca. 2000 Augen mit dieser Methode höchst erfolgreich behandelt. Bei praktisch allen Patienten konnte die Sehkraft erheblich verbessert und das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten werden. Im Jahre 2009 wurde ich für die Vorstellung der Operationsmethode auf dem Kongress der American Society of Cataract and Refractive Surgery mit einer Auszeichnung für den besten wissenschaflichen Beitrag geehrt. Im Jahre 2010 erhielt ich für die Entwicklung der MyoRing-Technologie einen Innovationspreis der Österreichischen Wirtschaftkammer. 


Ein weiterer Schwerpunkt meiner Forschungs- und Entwicklungstätigkeit ist die Entwicklung eines Crosslinking-Systems der 4. Generation (Keralux) mit optimalem Energietransfer auf die Hornhaut, welches die Nachteile bestehender Crosslinking-Systeme überwindet. Crosslinking ist zur Behandlung des Keratokonus dann indiziert, wenn noch eine gute Sehschärfe vorliegt die man erhalten will. Ist die Sehschärfe bei Keratokonus schon herabg1^esetzt, ist die Implantation eines MyoRing (CISIS) in die Hornhaut die Methode der Wahl, weil damit sowohl eine Sehverbesserung als auch ein Stopp der Progression erreicht werden kann. 


Weiterere Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt sind die Entwicklung eines Hornhautimplantates zur Schaffung einer "Gleitsichthornhaut" bei Alterssichtigkeit und Methoden zur Transplantation einer künstlichen Hornhaut bei schweren Augenverätzungen, wo normale Hornhauttransplantationen regelmäßig zu einer Abstoßung des Transplantates führen. Ich publiziere die Ergebnisse meiner wissenschaftlichen Forschung in den international führenden Fachjournalen für Augenheilkunde und bin dort auch regelmäßiger Gutachter (Reviewer).