Linsenimplantation bei Fehlsichtigkeit (ICL):
Bei Patienten, bei denen eine Augenlaser Behandlung der Kurzsichtigkeit nicht möglich ist, kann oft durch die Implantation einer winzigen Kunstlinse in das Auge eine Freiheit von Brille und Kontaktlinse erreicht werden. Dazu zählen hohe Kurzsichtigkeit, hohe Weitsichtigkeit, hoher Astigmatismus, bestimmte Formen des Keratokonus und andere Hornhauterkrankungen.
Bei diesem Eingriff wird unter lokaler Betäubung (Augentropfen) in einem ca. 10 - 15 Minuten dauernden, schmerzfreien Eingriff eine spezielle KunstIinse (ICL) in das Augeninnere (zwischen Iris und natürlicher Augenlinse) implantiert. Der Eingriff ist wird ambulant in unserem Laser- und Operationszentrum in Wels durchgeführt, wo auch die Augenlaser Behandlungen stattfinden.
Vor dem Eingriff muß in der Iris eine kleine Öffnung mit einem speziellen Laser erzeugt werden. Diese Prozedur dauert nur wenige 1-2 Minuten und ist ebenfalls schmerzfrei. Dieser kurze Lasereingriff erfolgt ca. 2 Wochen vor der ICL Implantation in meiner Praxis in Wieselburg. Diese kleine Öffnung ist eine Art Sicherheitsventil um die seltene Möglichkeit einer Augendruck Steigerung nach dem Eingriff zu verhindern.
Komplikationen sind extrem selten und umfassen postoperativen Druckanstieg, Grauer Star und Infektion. Vorbeugend, damit solche Komplikationen möglichst nicht auftreten können, müssen die Patienten nach dem Eingriff für kurze Zeit entsprechende Augentropfen nehmen. Meist ist bereits nach 1-2 Tagen die Sehschärfe schon relativ gut. In sehr seltenen Fällen kann ein zweiter Eingriff notwendig sein. Die Implantation des ICL ist im Prinzip reversibel und kann bei Bedarf wieder entfernt werden.
Mit über 25 Jahren Erfahrung mit Linsenimplantationen in das Auge auf höchsten internationalem Niveau (auch beim Grauen Star) stehen mir die modernsten Geräte in unserem Zentrum in Wels zur Verfügung. Dazu zählt auch ein höchst modernes Operationsmikroskop für Augenoperationen, dass es sogar erlaubt, die Achse in das Operationsfeld einzublenden, entlang welche eine torische ICL zur der Korrektur eines zusätzlich zur Weit- und Kurzsichtigkeit bestehenden Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) im Auge ausgerichtet werden muß.